Autor: kateryna gubanova

  • Hast du gewusst? Deutsche Pflegekräfte sind oft Frauen und arbeiten Teilzeit

    Hast du gewusst? Deutsche Pflegekräfte sind oft Frauen und arbeiten Teilzeit

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    Wie sieht die „typische Altenpflegekraft“ in Deutschland aus? Das hat das Statistische Bundesamt in einer Umfrage über Pflegekräfte herausgefunden. Sie ist eine Frau und arbeitet in Teilzeit. Im Jahr 2019 arbeiteten 954.000 Pflege- und Betreuungskräfte in deutschen Pflegeheimen oder ambulanten Pflegediensten. Davon hatten 65% einen Teilzeit Job. 85% der Menschen in Care Berufen sind Frauen. Zu den Care Berufen gehört die Pflege, aber auch Erziehung und Betreuung. Eine Überraschung ist dieser Fakt: Wenn Männer in der Pflege arbeiten, arbeiten sie auch oft in Teilzeit. Das ist in anderen Berufen nicht so. Da arbeiten Männer meistens Vollzeit. In der Altenpflege ist die Teilzeitquote mit 44% überdurchschnittlich hoch.

  • Neue Pflegekräfte braucht das Land: 500.000 fehlen bis 2034

    Neue Pflegekräfte braucht das Land: 500.000 fehlen bis 2034

    [us_image image=“27846″ align=“center“ style=“shadow-1″ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“][us_separator size=“small“]

    Innerhalb der nächsten 10 Jahre ist mit einer Personallücke von bis zu 500.000 Pflegekräften zu rechnen – davor warnt Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats. Bereits heute fehlten bereits 200.000 Pflegekräfte, allein davon knapp 160.000 in der Altenpflege. Bis 2034 rechnen Prognosen mit einem Bedarf von weiterten 300.000 Pfleger*innen, um die Versorgungslücke aufzufangen.

    Auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach weist auf die alarmierende Situation hin. Der Bedarf ergebe sich u.a. durch den Zusammenfall von zwei Generationen an zu Pflegenden: den Babyboomern und deren Eltern. Ein weiterer Aspekt sind hohe Teilzeit- und Abbruchsquoten in der Branche.

    Neben gesundheitspolitischen Reformen braucht es nun vor allem kreative, nachhaltige Lösungen zur Personalfindung. Qualifizierte Pflegekräfte aus dem Ausland nach Deutschland zu rekrutieren kann eine Maßnahme sein, den personellen Engpass zu erleichtern. Um die Lücke zu schließen, braucht es jedoch eine größere Vision, an die sich Maßnahmen und Strategien, wie z.B. die Auslandsrekrutierung und alles, was damit zusammenhängt, knüpfen. Denn auch die Rekrutierung von Personal aus dem Ausland gelingt nur unter der Voraussetzung, dass die angeworbenen Fachkräfte beim Relocation-Prozess und in der Arbeit unterstützt werden. Nur so können sie sich in ihrem neuen Umfeld privat und beruflich gut integrieren.

    Nicht nur finden, sondern binden: Context YELLOWS sind Spezialist*Innen in der Rekrutierung von Pflegekräften aus dem Ausland. Mit unserer Expertise stehen wir Ihnen bei der Suche nach engagiertem Personal für Ihre Pflegeeinrichtung oder Krankenhaus gerne zur Seite. Vereinbaren Sie gerne jederzeit eine unverbindliche Beratung mit uns!

  • Unsere Kooperation mit Vietnam

    Unsere Kooperation mit Vietnam

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    Dank unserer Kooperation mit Vietnam vermitteln wir seit einiger Zeit Pflegekräfte aus Vietnam nach Deutschland. Das Video bietet einen Einblick in unsere Zusammenarbeit. Viel Spaß!

  • Hast du gewusst? Die Zahl der Pflegekräfte in Deutschland steigt

    Hast du gewusst? Die Zahl der Pflegekräfte in Deutschland steigt

    [us_image image=“27048″ align=“center“ style=“shadow-1″ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“][us_separator size=“small“]

    Bis zum Jahr 2055 wird es in Deutschland immer mehr alte Menschen geben. Darum werden immer mehr Pflegekräfte gebraucht. Die gute Nachricht lautet: Es arbeiten auch immer mehr Menschen in einem Pflegeberuf! Das Statistische Bundesamt sagt: Ende 2020 gab es 18% mehr Mitarbeitende in der Pflege als zehn Jahre vorher. Die meisten (89%) haben eine pflegerische Ausbildung gemacht.

    Du fragst dich, warum das so ist? Es gibt mehrere Gründe. Zum einen ist das Gehalt gestiegen. Wer Vollzeit im Krankenhaus oder in einer Pflegeeinrichtung arbeitet, bekam im Jahr 2021 34% mehr Geld als im Jahr 2011. Fachkräfte in Altenheimen bekamen 31% mehr Geld. Das bedeutet: das Gehalt im Pflegebereich ist in den letzten zehn Jahren stärker angestiegen als in der Gesamtwirtschaft. Dort gab es nur knapp 22% mehr Geld. Ein weiterer Grund für die vielen neuen Pflegekräfte in Deutschland: immer mehr Pflegekräfte aus dem Ausland fangen an, hier zu arbeiten. Im Jahr 2020 wurden 16.300 ausländische Berufsabschlüsse in der Pflege in Deutschland vollständig oder eingeschränkt anerkannt. Die ausländischen Pflegekräfte konnten dann Jobs als examinierte Pflegefachkraft oder Pflegefachkraft in Anerkennung annehmen und Anpassungskurse beginnen. Wir von context YELLOWS unterstützen diesen Prozess und sind froh über die vielen erfolgreichen Geschichten, die wir im Lauf der Jahre begleiten durften.

    Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/05/PD22_N026_2313.html

  • Wir wünschen allen muslimischen Pflegekräften ein schönes Zuckerfest

    Wir wünschen allen muslimischen Pflegekräften ein schönes Zuckerfest

    [us_image image=“27131″ align=“center“ style=“shadow-1″ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“]

    Wir wünschen allen muslimischen Pflegekräften ein schönes Zuckerfest!

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    Der Fastenmonat Ramadan geht zu Ende und das mehrtägige Fest des Fastenbrechens beginnt auch für muslimische Pflegekräfte in Deutschland. Wir von context YELLOWS vermitteln unter anderem Pflegekräfte aus Tunesien an deutsche Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen und wissen, wie wichtig diese Feiertage für sie sind. Wie zum Beispiel für unseren Krankenpfleger Dhia, der im St. Elisabeth Stift Riedlingen im Einsatz ist.

    Id al-fitr ist der arabische Name der Feierlichkeiten zum Fastenende. Besonders in der Türkei spricht man aber auch vom „Zuckerfest“. Denn die Kinder bekommen traditionell Süßigkeiten geschenkt. Viele Deutsche haben schon einmal vom Zuckerfest gehört, auch wenn sie vielleicht nicht wissen, was sich ganz genau dahinter verbirgt. Darum haben die Teams meist Verständnis, wenn muslimische Kolleg*innen Urlaub nehmen möchten.

    Kurz gesagt haben gläubige Muslime während des Fastenmonats tagsüber auf Essen, Trinken, Rauchen und Sex verzichtet. Vier Wochen lang! Dass die Zeit des Verzichts jetzt zu Ende ist, muss natürlich gefeiert werden. Das Datum verschiebt sich Jahr für Jahr. Denn das islamische Jahr ist kürzer als das Jahr im gregorianischen Kalender, der in Deutschland angewandt wird. Die Sitten rund um Id al-fitr sind unterschiedlich. Aber ein Gebet in der Moschee, Besuche bei Verwandten und Freunden und ein Festessen gehören meist dazu. Teilweise gehen die Gläubigen auch zu ihren verstorbenen Angehörigen auf den Friedhof und spenden für arme Menschen. 

    Weil viele Muslime in Deutschland leben, ist es gut möglich, das Zuckerfest hier angemessen zu feiern. Gottesdienste werden in großen Hallen veranstaltet. Muslimische Kinder müssen nicht in die Schule gehen, wenn ihre Eltern vorher einen Antrag gestellt haben. Ein herzliches „Eid Mubarak!“ wünscht das context YELLOWS Team allen muslimischen Pflegekräften in Deutschland!

  • Hast du gewusst? Bis zum Jahr 2055 wird es in Deutschland mehr Pflegebedürftige geben

    Hast du gewusst? Bis zum Jahr 2055 wird es in Deutschland mehr Pflegebedürftige geben

    Hast du gewusst? Bis zum Jahr 2055 wird es in Deutschland mehr Pflegebedürftige geben

    [us_image image=“27045″ align=“center“ style=“shadow-1″ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“][us_separator size=“small“]

    Immer mehr Menschen in Deutschland werden bis zum Jahr 2055 alt sein. Das liegt daran, dass in den 1950er und 1960er Jahren viele Babys geboren wurden (auch „Babyboomer“ genannt). Heute kommen sie ins Rentenalter. Und weil alte Menschen öfter krank sind, wird auch die Zahl der Menschen steigen, die Pflege brauchen. Das Statistische Bundesamt sagt: Es werden 37% mehr Pflegebedürftige werden, knapp 7 Millionen Menschen. Nach 2055 wird sich nicht mehr viel verändern. Die Zahl der Menschen, die Pflege brauchen, bleibt dann gleich. Denn in den 1970er und 1980er Jahren gab es weniger Geburten.

    Es ist nicht so einfach, die Zahl der Menschen zu berechnen, die Pflege brauchen werden. Das Statistische Bundesamt schaut sich an, wie viel Prozent der Menschen in Deutschland heute Pflege brauchen. Das nennt man „Pflegequote“. Wenn die Pflegequote gleich bleibt und man die Zahl der alten Menschen im Jahr 2055 kennt, kann man die Zahl der Pflegebedürftigen berechnen. Die Pflegequote könnte aber auch höher werden. Vielleicht werden mehr alte Menschen krank. Oder das Wort „pflegebedürftig“ wird neu definiert. Dann würde es im Jahr 2055 noch mehr pflegebedürftige Menschen geben.

    Es gibt Unterschiede zwischen den Bundesländern in Deutschland. Bis Ende 2055 wird es im Bundesland Sachsen-Anhalt nur 7% mehr Menschen geben, die Pflege brauchen. In Thüringen werden es 9% sein, was auch eher wenig ist. In Bayern und Baden-Württemberg leben dagegen viele alte Menschen. Sie werden 56% bzw. 51% mehr Pflegebedürftige haben.

    Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/03/PD23_124_12.html

  • „Ich mache immer einen Plan, bevor ich den nächsten Schritt gehe“: Dhia, Pflegefachkraft aus Tunesien

    „Ich mache immer einen Plan, bevor ich den nächsten Schritt gehe“: Dhia, Pflegefachkraft aus Tunesien

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    „Ich mache immer einen Plan, bevor ich den nächsten Schritt gehe“: Dhia, Pflegefachkraft aus Tunesien

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    Dhia kommt aus Tunesien und ist 27 Jahre alt. In seiner Heimat hat er als Krankenpfleger unter anderem in der Notaufnahme, auf der Intensivstation und im Coronadienst gearbeitet. Dann ist er mit Hilfe von context YELLOWS nach Deutschland gekommen, um seine Kompetenzen zu erweitern, seine Karrierechancen und seine finanzielle Lage zu verbessern. 

    [us_separator][us_iconbox icon=“material|check“ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“ title=“Wie war Dein Start im Gesundheitswesen in Deutschland?“ iconpos=“left“ alignment=“left“][/us_iconbox][us_separator size=“small“]

    Die deutsche Sprache war kein Problem für mich. Ich habe mich in Tunesien gut vorbereitet und hatte Nebenjobs in der Tourismusbranche, um besser Deutsch zu lernen. Mein Chef im Hotel hat zwar zweimal zu mir gesagt: „Dhia, Du bist Krankenpfleger, Du solltest Deine Arbeit machen und nicht Deutsch lernen.“ Aber es hat sich ausgezahlt. Ich bin nach der Rekrutierung durch context YELLOWS mit einem B1 Deutschzertifikat eingereist und habe wenig später die B2-Prüfung bestanden, meine Anerkennungsurkunde bekommen und arbeite jetzt als Pflegefachkraft im St. Elisabeth Stift Riedlingen, einer Pflegeeinrichtung. Das war mein Ziel. Ich mache immer einen Plan, bevor ich den nächsten Schritt gehe. Das ist sehr wichtig für mich. 

    [us_separator size=“small“][us_iconbox icon=“material|check“ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“ title=“Wie gefällt Dir die Stadt Riedlingen in Baden-Württemberg?“ iconpos=“left“ alignment=“left“][/us_iconbox][us_separator size=“small“]

    Es ist eine Kleinstadt und ein bisschen anders als die Stadt Gafsa in Tunesien mit 85.000 Einwohnern, in der ich gewohnt habe. Aber es gibt hier alles, was man zum täglichen Leben braucht, Supermärkte und so. Für Freizeitunternehmungen muss ich nach Stuttgart oder München fahren, aber das ist okay.

    Ich habe hier auch Freunde gefunden, deutsche und internationale. Die interkulturelle Kommunikation ist wichtig. Zwei meiner Kollegen sind auch Tunesier, Walid und Amor. Besonders Walid und ich haben viel zusammen unternommen, uns verschiedene Orte in Deutschland angeschaut und gemeinsam Sport gemacht, um Stress abzubauen. Inzwischen studiert er und muss sich auf Prüfungen vorbereiten und hat daher nicht mehr so viel Zeit.

    [us_separator size=“small“][us_iconbox icon=“material|check“ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“ title=“Wie erlebst Du die Pflege in Deutschland?“ iconpos=“left“ alignment=“left“][/us_iconbox][us_separator size=“small“]

    In Tunesien machen wir Pflegefachkräfte mehr medizinische Sachen. Wir haben Aufgaben wie Blut abnehmen, EKGs messen, Katheter legen. Ich war sehr gut in meinem Beruf und vermisse durchaus manchmal diese Aufgaben. Ich war gerade elf Tage im Urlaub in der Heimat und habe mein altes Krankenhaus besucht, da ist mir wieder aufgefallen, wie anders alles ist. 

    Mein Chef und die Pflegedienstleiterin und die multikulturellen Teams sind aber wirklich sehr nett. An der Altenpflege in Deutschland gefällt es mir, mit den alten Menschen zu lachen und zu spielen. Zum Beispiel spielen wir am Tisch mit einem Ball. Das macht mir Spaß. In meinem Studium habe ich gelernt, dass Senior*innen nicht nur Pflege, sondern auch moralische Unterstützung brauchen. 

    Auch meine Religion sagt, dass man sich um alte Menschen kümmern soll, darum bin ich stolz darauf, dass ich das beruflich tue. Meine Religion und mein Gott liegen mir sehr am Herzen, und zum Glück gibt es in Deutschland religiöse Freiheit. Jeder kann glauben, was er will, und verschiedene Religionen leben zusammen.

    [us_separator size=“small“][us_iconbox icon=“material|check“ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“ title=“Welche Wünsche für die Zukunft hast Du?“ iconpos=“left“ alignment=“left“][/us_iconbox][us_separator size=“small“]

    Ich würde mir wünschen, mal mehr Urlaub am Stück nehmen zu dürfen, drei oder vier Wochen. Elf Tage Heimatbesuch sind zu kurz. Man braucht zwei Tage für die Hin- und Rückreise, dann muss man erstmal einen Tag schlafen, weil man müde von der Reise ist, und so bleibt zu wenig Zeit für die Angehörigen. Ich hatte sie immerhin seit sieben Monaten nicht gesehen. 

    Allgemein ist es nicht schwer für mich ohne Familie, denn ich habe sowieso alleine gelebt, seit ich studiert habe, und bin viel ausgegangen. Schwierig wird es nur, wenn jemand krank wird, wenn ich weit weg bin. 

    Außerdem möchte ich mich weiterbilden und mehr Geld verdienen. Ich kenne Pflegekräfte in Deutschland, die mehr verdienen. Ich schicke jeden Monat Geld nach Hause, um meine kranke Mutter und meinen studierenden Bruder zu unterstützen. Er will Arzt werden und braucht viel Geld für Papier und Bücher. Meine Mutter kann nicht wie die Leute hier in Deutschland ihre Versicherungskarte nehmen und einfach zum Arzt gehen. Sie muss alles selbst bezahlen. Darum lebe ich in einer WG, um Kosten zu sparen. Irgendwann würde ich mir auch gerne alleine eine Wohnung leisten können. Ich habe zwar eigentlich kein Problem, mit anderen Menschen klarzukommen, aber jeder Mensch wünscht sich mehr Freiheit.

    [us_separator size=“small“][us_iconbox icon=“material|check“ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“ title=“Welchen Tipp hast Du für andere Pflegekräfte aus dem Ausland, die nach Deutschland kommen wollen?“ iconpos=“left“ alignment=“left“][/us_iconbox][us_separator size=“small“]

    Für die Integration ausländischer Pflegekräfte ist es wichtig, dass sie gut Deutsch sprechen und die Kultur kennenlernen. Und wenn man die Leute hier respektiert, obwohl sie anders sind als Tunesier, bekommt man Respekt zurück. In Tunesien pflegen wir warme zwischenmenschliche Beziehungen. Viele Menschen sind auf den Straßen unterwegs, begrüßen sich, plaudern miteinander. Hier haben alle viel Arbeit und kümmern sich nur um sich und ihre Familie. Das muss man akzeptieren.

    Meine Ansprechpartnerin Monika Lehmann von der Agentur context YELLOWS, die auf die Rekrutierung von Pflegekräften aus Tunesien spezialisiert ist, hat mir sehr dabei geholfen und mich moralisch unterstützt. Sie fragt nach meiner Mutter und motiviert mich, meine Karrierepläne umzusetzen. Dafür bin ich ehrlich sehr dankbar. Auch ihr Kooperationspartner Walid war eine wichtige Bezugsperson für mich. Er ist auch Tunesier und versteht mich gut.

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    Interview: Maja Schäfer

  • Hast du gewusst? Pflegebedürftige Menschen in Deutschland werden oft zu Hause versorgt

    Hast du gewusst? Pflegebedürftige Menschen in Deutschland werden oft zu Hause versorgt

    [us_image image=“27042″ align=“center“ style=“shadow-1″ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“][us_separator size=“small“]

    Viele Menschen aus anderen Ländern denken, dass in Deutschland sehr viele Alte ins Pflegeheim „abgeschoben“ werden. Weil die Familie keine Lust hat, sich um sie zu kümmern. Aber das stimmt nicht. Alte Menschen in Deutschland möchten so lange wie möglich zu Hause bleiben. Sie gehen erst in eine Pflegeeinrichtung, wenn sie sehr krank sind und sehr viel Unterstützung brauchen. Oder wenn die Angehörigen sie schon viele Jahre zu Hause gepflegt haben und keine Kraft mehr dazu haben.

    Rund vier von fünf Pflegebedürftigen in Deutschland werden zu Hause versorgt. Meist pflegen sie die Angehörigen. Häufig unterstützt dabei ein ambulanter Pflegedienst. Nur ein Fünftel der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland lebt in einer Pflegeeinrichtung. In Deutschland gibt es eine hohe Lebenserwartung. Das heißt, viele Menschen werden sehr alt und haben viele Alterskrankheiten. Das Statistische Bundesamt sagt, Männer werden im Durchschnitt 78 Jahre alt und Frauen 83 Jahre alt. Dadurch wirkt es so, als ob in Deutschland mehr Menschen als in anderen Ländern in eine Pflegeeinrichtung geschickt werden. Tatsächlich gibt es einfach mehr sehr alte Menschen.

    https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Pflege/_inhalt.html

    https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/

     

  • 2024, das Jahr des Drachen

    2024, das Jahr des Drachen

    In China und anderen Ländern Asiens feiern die Menschen 16 Tage lang das neue Jahr, sieben Tage davon bekommen sie auf der Arbeit frei. Im Jahr 2024 fällt Chinesisch Neujahr laut dem Mondkalender, an dem sich die meisten traditionellen chinesischen Feste orientieren, auf den 10. Februar. Dann geht die Party los! Und alle wissen: Jetzt ist das Jahr des Drachen. So wie zuletzt 2012 oder auch davor 2000, 1988, 1976, 1964 und 1952. Jedes Jahr ist nämlich einem Tierkreiszeichen zugeordnet. Die anderen sind: Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein.

    Der Drache war das Symbol des chinesischen Kaisers. Er saß auf dem Drachenthron und sollte ein positives Vorbild für alle sein. Menschen, die im Jahr des Drachen geboren sind, gelten dementsprechend als gesund und energiegeladen. Sie leben lange und sind erfolgreich in allem, was sie tun. Weitere positive Eigenschaften sind ihre Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit, ihr Selbstvertrauen und Mut, das Streben nach Harmonie und Anstand. 

    Andererseits regen sich Drachen auch schnell auf, sind ungeduldig und können ihren Mitmenschen mit ihrer Hartnäckigkeit auf die Nerven gehen. Sie sind Perfektionisten und verlangen das auch von Kollegen, Freunden und Angehörigen. Manchmal übertreiben sie es wirklich dabei, zu zeigen, wie toll sie sind! Aber Menschen, die in einem Jahr des Drachen geboren sind, sind nun einmal die exzentrischsten Persönlichkeiten, die die chinesischen Tierkreiszeichen hervorbringen. Sie können wohl einfach nicht anders. In der Liebe und bei Freundschaften solltest Du als Drache nach Menschen Ausschau halten, die im Jahr der Ratte, des Hahns, der Schlange oder des Affen geboren sind – sie können am besten mit Dir umgehen.

  • Vortrag „Führen ohne Rassismus“ bei der Tagung „Kultursensibles Führen – Integration im Gesundheits- und Sozialbereich“ am 17. Mai 2024 in Wien

    Vortrag „Führen ohne Rassismus“ bei der Tagung „Kultursensibles Führen – Integration im Gesundheits- und Sozialbereich“ am 17. Mai 2024 in Wien

    [us_image image=“26975″ align=“center“ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“][us_separator]

    Die Gesundheits- und Sozialwirtschaft wird immer internationaler – sowohl, was das Personal als auch die Patient*innen bzw. Betreuungspersonen angeht. Dabei spielen die Themen Kultur, Sprache und Integration ausländischer Pflegekräfte eine zentrale Rolle. Für Arbeitgeber hat sich daher kultursensibles Führen zunehmend zu einer Basis-Qualifikation entwickelt, um die Weichen für die kulturelle und betriebliche Integration von Pflegekräften aus dem Ausland zu stellen und sie gut dabei unterstützen zu können. Denn: Nur so kann Personal sich entfalten und gehalten werden!

    Dennoch berichten internationale Pflegekräfte aus ihrem beruflichen Alltag immer wieder über rassistische Erfahrungen und nicht unbedingt kulturelles Fingerspitzengefühl in der Zusammenarbeit. Bei dem Vortrag von Olivia Prauss, Geschäftsführerin von context YELLOWS, wird das Thema „Führen ohne Rassismus“ genauer betrachtet und Möglichkeiten zur Vermeidung von Diskriminierung und Umgang mit rassistischen Erlebnissen erläutert. 

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    [us_text text=“Neugierig geworden? Mehr Informationen und Anmeldung:“ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“ tag=“h3″][us_separator size=“small“][us_iconbox icon=“material|link“ link=“%7B%22url%22%3A%22https%3A%2F%2Fwww.pflegenetz.at%2Ftagungen%2Fkultursensibles-fuehren%2F%C2%A0%22%2C%22target%22%3A%22_blank%22%7D“ title=“https://www.pflegenetz.at/tagungen/kultursensibles-fuehren/“ iconpos=“left“ alignment=“left“][/us_iconbox][us_separator size=“small“][us_iconbox icon=“material|picture_as_pdf“ link=“%7B%22url%22%3A%22http%3A%2F%2Fkuniro.ai%2Fwp-content%2Fuploads%2F2024%2F01%2FAnkuender_2-Seiter_kultursensible_fuehrung_2-4.pdf%22%2C%22target%22%3A%22_blank%22%7D“ title=“Programm“ iconpos=“left“ alignment=“left“][/us_iconbox]