Autor: kateryna gubanova

  • Betreuungsrechtsreform: Neue Herausforderungen für die Sozial- und Gesundheitsbranche

    Betreuungsrechtsreform: Neue Herausforderungen für die Sozial- und Gesundheitsbranche

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    Zum 1. Januar 2023 tritt die Reform des Betreuungsrechts in Kraft. Nach knapp 30 Jahren wurde das Gesetz reformiert und soll in seiner neuen Version die Selbstbestimmung der rund 1,3 Millionen betreuten Menschen in Deutschland stärken. Das damit zusammenhängende Vormundschaftsrecht ist sogar schon 100 Jahre alt und wurde ebenfalls neu geregelt.

    Denn die Ergebnisse zweier im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) durchgeführten Studien zur „Qualität in der rechtlichen Betreuung“ und zur „Umsetzung des Erforderlichkeitsgrundsatzes in der betreuungsrechtlichen Praxis“ legen nahe, dass eine größtmögliche Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen im Sinne des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen bislang nicht zufriedenstellend verwirklicht war.

    [us_separator][us_iconbox icon=“material|check“ title=“Welche konkreten Änderungen gibt es?“ iconpos=“left“ alignment=“left“][/us_iconbox][us_separator size=“small“]

    Die Wünsche der Betreuten oder die Wünsche der zu betreuenden Personen sollen in Zukunft die Grundlage der Betreuung bilden. Das beginnt schon bei der Auswahl der Betreuer*innen. Die ehrenamtliche Betreuung, zum Beispiel durch Familienangehörige oder Personen mit einer engen persönlichen Bindung zum*zur Betreuten, wird dabei bevorzugt. Persönlicher Kontakt und jährliche Berichte sollen dafür sorgen, dass die Betreuer*innen sich wirklich mit den Wünschen der zu betreuenden Person auseinandersetzen. Ehegatten können sich nun gegenseitig für sechs Monate in gesundheitlichen Angelegenheiten vertreten, ohne dass eine Betreuung eingerichtet werden muss.

    Für jeden Aufgabenbereich wird in Zukunft einzeln geprüft, ob eine Betreuung notwendig ist. Es gibt keine Betreuung in allen Angelegenheiten mehr. Auch innerhalb der einzelnen Bereiche wird dabei sehr differenziert geprüft: Was kann der oder die Betreute noch alleine und ab welchem Punkt benötigt er/sie Unterstützung?

    Weitere Änderungen betreffen etwa die Sterilisationsregelung oder die Prozessfähigkeit. Die Prozessfähigkeit der betreuten Person ist zum Beispiel nicht mehr grundsätzlich schon durch die Betreuung eingeschränkt, sondern richtet sich nach allgemeinen Vorschriften über die Prozessfähigkeit. Auch für weitere Aspekte eines Gerichtsverfahrens gibt es neue Regelungen.  

    [us_separator size=“small“][us_iconbox icon=“material|check“ title=“Was bedeutet das für Pflegeeinrichtungen?“ iconpos=“left“ alignment=“left“][/us_iconbox][us_separator size=“small“]

    Viele Mitarbeitende in Pflegeeinrichtungen haben natürlich Fragen rund um das Thema Vormundschafts- und Betreuungsrecht. Vor allem: Was bedeutet die Reform konkret für sie als Fachkräfte im Umgang mit Bewohner*innen, die unter Betreuung stehen, aber auch mit den Betreuer*innen? Daher haben wir ein neues kompaktes, praxisnahes Format gestartet. Die Fortbildung wird von einer Richterin mit langjähriger Expertise geleitet. 

    [us_separator][us_cta title=“Allgemeines Angebot“ btn_label=“jetzt buchen!“ btn_link=“url:mailto%3Ainfo%40contextyellows.de|target:_blank“ btn_style=“2″][/us_cta][us_separator][us_iconbox icon=“material|check“ title=“Online-Fortbildung: Betreuungsrecht“ iconpos=“left“ alignment=“left“][/us_iconbox][us_separator size=“small“]

    Betreuungsrecht hat eine hohe Bedeutung im Alltag von Pflegekräften und Heimleitungen. Ab dem 01.01.2023 ist die Selbstbestimmung der Betreuten stärker zu berücksichtigen. Darauf müssen sich professionelle Helfer*innen einstellen. 

    Hierzu bietet diese Fortbildung neben einem Update zu den rechtlichen Grundlagen und der aktuellen Rechtsprechung konkrete Handlungsempfehlungen zu unterschiedlichsten Situationen des Betreuungsalltags an.

    Inhalte:

    • Aufgabenkreise der Betreuer*innen
    • Grenzen der Betreuung
    • Betreuerbestellung / gerichtliches Verfahren
    • Heimvertrag
    • Zwangsmaßnahmen gegenüber den betreuten Personen
    • Haftungsfragen 
    • Konflikte zwischen Heimleitung und Betreuer*innen

    Das Online-Format ist klar strukturiert, informativ und erfrischend lebendig durch einprägsame Fallbeispiele.

    [us_separator size=“small“][us_iconbox icon=“material|insert_invitation“ title=“Termin: Nach Vereinbarung“ title_tag=“h5″ iconpos=“left“ alignment=“left“][/us_iconbox][us_iconbox icon=“material|people“ title=“Elisabeth Rochow, Richterin (Hamburg)“ title_tag=“h5″ iconpos=“left“ alignment=“left“][/us_iconbox][us_iconbox icon=“material|mail“ title=“Anmeldungen und weitere Informationen unter: info@kuniro.ai“ title_tag=“h5″ iconpos=“left“ alignment=“left“][/us_iconbox]
  • Barcamp zu Digitalisierung in der Sozialen Arbeit: Virtual meets reality – das hybride Event

    Barcamp zu Digitalisierung in der Sozialen Arbeit: Virtual meets reality – das hybride Event

    [us_image image=“26328″][us_separator size=“small“]

    Am 29. und 30. September haben wir gemeinsam mit dem Center for Advanced Studies der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) ein spannendes Barcamp zum Thema „Digitalisierung in der Sozialen Arbeit“ organisiert. Das Barcamp ist keine „normale“ Konferenz, sondern folgt seinen eigenen Regeln: Teilnehmende setzen zu Beginn ihre eigenen Inhalte, denen sich dann anschließen kann, wer möchte – virtuell über Zoom oder vor Ort auf dem Bildungscampus in Heilbronn. Anders ist auch, dass man von Brainstorming-Sessions zum Weiterentwickeln spezieller Themen über Ask-Me-Anything-Sessions zum Weitergeben von Erfahrungen bis hin zu „Fuckup“-Sessions mit Geschichten über das Scheitern alles machen kann. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

    Am ersten Tag waren innerhalb weniger Minuten alle Session-Vorschläge gepitcht und verteilt – alle Teilnehmenden waren voller Motivation und Gestaltungswillen dabei. Über die 2 Tage waren es insgesamt 24 Sessions mit Inhalten von digitalen Präventionsangeboten bei Medikamentenabhängigkeit, Digitalisierung in der Behindertenhilfe bis zu Datenschutz in der Kinder- und Jugendhilfe. In den Pausen gab es zusätzlich Kurz-Interviews mit Expert:innen an der Schnittstelle zwischen Digitalisierung und Sozialer Arbeit. 

    Und das Fazit der Teilnehmenden war: Auch gerne in der Zukunft wieder ein abwechslungsreiches und interaktives Format wie das Barcamp! 

    Mehr Infos auch unter: https://digitalsozial.camp/

  • Digitalisierung in der Sozialen Arbeit – Barcamp für Deine Ideen und Themen

    Digitalisierung in der Sozialen Arbeit – Barcamp für Deine Ideen und Themen

    [us_image image=“26277″ align=“center“][us_separator size=“small“]

    Wir freuen uns darauf gemeinsam mit dem DHBW Center for Advanced Studies ein Barcamp zum Thema Digitalisierung in der Sozialen Arbeit zu organisieren. Ihr seid herzlich eingeladen am 29. und 30. September 2022 an der Veranstaltung teilzunehmen und Euch mit Expert:innen Studierenden, Führungskräften und Anbieter:innen auszutauschen und kreativ zu werden!

    Termin: 29./30.09.2022

    Ort: online oder am Bildungscampus des DHBW CAS in Heilbronn

    Mehr Informationen, interessante Blog-Artikel und Anmeldung zum Event: https://digitalsozial.camp/

  • Unsere Kooperation  mit der Mongolei – Тавтай морилно уу!

    Unsere Kooperation mit der Mongolei – Тавтай морилно уу!

    Эрхэм хүндэт сувилагч нараа, Та Герман улсад ажиллаж, амьдрахыг хүсэж байна уу? Бидний бэлтгэсэн богино видеоноос товч мэдээлэл аваарай, мөн бидэнтэй холбогдон дэлгэрэнгүй мэдээлэл аваарай. Бид тантай уулзахыг тэсэн ядан хүлээж байна.

    Wir freuen uns auf alle Bewerbungen von Pflegefachkräften aus der Mongolei und die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit unserer Partnerin Algirmaa von OWK!

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  • Online-Veranstaltung mit Olivia Prauss von context YELLOWS zum Thema: „Betriebliche, kulturelle und soziale Integration ausländischer Pflegekräfte“

    Online-Veranstaltung mit Olivia Prauss von context YELLOWS zum Thema: „Betriebliche, kulturelle und soziale Integration ausländischer Pflegekräfte“

    Online-Veranstaltung vom IQ-Netzwerk Saarland mit Olivia Prauss von context YELLOWS zum Thema: „Betriebliche, kulturelle und soziale Integration ausländischer Pflegekräfte“
    Termin: Donnerstag, 28. April 2022, 10-12 Uhr
     
    Hintergrund: Immer mehr Pflegekräfte aus dem Ausland arbeiten in der Pflege in Deutschland. Bei der beruflichen, sozialen und kulturellen Integration geht leider nicht immer alles glatt und das gefährdet den Verbleib der Pflegekräfte beim Arbeitgeber. Daher ist es besonders wichtig sich die
    Herausforderungen (z.B. Spracherwerb, kulturelle Unterschiede) genauer anzusehen und Lösungen bei der Zusammenarbeit mit und Integration von ausländischen Pflegekräften zu finden.
    Melden Sie sich gerne an unter: https://forms.office.com/r/gRGL5GH65
    [us_separator][us_iconbox icon=“material|picture_as_pdf“ link=“url:http%3A%2F%2Fkuniro.ai%2Fwp-content%2Fuploads%2F2022%2F04%2FFlyer-Online-Veranstaltung-28.04.22.pdf|target:_blank“ title=“Download Flyer“ iconpos=“left“ alignment=“left“][/us_iconbox]