Autor: Xiyu

  • Deutscher Pflegetag 2024: Dabei sein ist die halbe Miete!

    Deutscher Pflegetag 2024: Dabei sein ist die halbe Miete!

    [us_image image=“28161″ align=“center“ style=“shadow-1″ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“][us_separator]

    Der Deutsche Pflegetag findet 2024 vom 7.-8. November in Berlin statt. Wir von context YELLOWS freuen uns, Teil der bis zu 9.000 erwarteten Teilnehmenden zu sein. Unsere Geschäftsführung Olivia Prauss und Recruiting Mitarbeiterin Xiyu Yang sind vor Ort und freuen sich auf das persönliche Gespräch mit Ihnen.

    Besonders gespannt sind wir auf den Programmschwerpunkt #PflegezeigtHaltung. Dieser nimmt die Prinzipien der Gleichheit und Würde im Umfeld der beruflich Pflegenden in den Blick. Damit greift dieses Motto ein Thema auf, mit dem wir uns tagtäglich in unserer Arbeit auseinandersetzen: Die soziale Integration der Pflegekräfte aus dem Ausland, ohne die unser Gesundheitssystem in Deutschland einbrechen würde.

    Der Megatrend des demografischen Wandels beschäftigt uns am 7. und 8. November 2024 auch an anderer Stelle. Unsere Geschäftsführung Karin Kießling führt in Süddeutschland einen Auftrag im Bereich Organisationsentwicklung durch. Mit der Leitungsrunde einer unserer Kunden arbeitet Sie an der Implementierung von selbstorganisierten Teams nach dem Buurtzorg-Vorbild.

    In den Niederlanden wird dies seit Jahren erfolgreich umgesetzt und führt zu einer hohen Kund*innenzufriedenheit (8,7 von 10 Punkten im Jahr 2017), Kosteneinsparungen für das Gesundheitssystem um bis zu 40% sowie 60% geringere Mitarbeitenden-Fluktuation und eine um 33% geringere Krankenstandsrate als bei anderen Pflegediensten. Ohne Zweifel lässt sich dieses Modell nicht 1:1 auf die Sozialwirtschaft in Deutschland übertragen. Dennoch ist die spannende Frage, wie sich die dahinter liegenden Prinzipien erfolgreich auf deutsche Sozial- und Gesundheitsunternehmen übertragen lassen?

    An zahlreichen Stellen wird deutlich, dass es mit dem Status Quo nicht weitergehen kann wie bisher. Entscheidende Weichenstellungen sind nötig, um die Zukunftsfähigkeit von Organisationen zu sichern. Dafür braucht es beides: Impulse von außen durch Austausch, Vernetzung und Impulse beim Pflegetag und konkrete Arbeit an der Umsetzung von Weichenstellungen innerhalb der Organisationen.

    Wir freuen uns auf die gemeinsame Debatte und auf das gemeinsame Erarbeiten mit Ihnen – ob auf Veranstaltungen wie Deutscher Pflegetag, im Rahmen einer Zusammenarbeit, oder darüber hinaus.

  • Hast du gewusst? Knapp 6 Millionen deutsche Senior*innen leben allein

    Hast du gewusst? Knapp 6 Millionen deutsche Senior*innen leben allein

    [us_image image=“27056″ align=“center“ style=“shadow-1″ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“][us_separator size=“small“]

    Die ambulante Altenpflege in Deutschland ist sehr wichtig. Das zeigen Zahlen aus dem Statistischen Bundesamt. 5,9 Millionen Menschen ab 65 Jahren lebten im Jahr 2020 allein in der eigenen Wohnung. Das ist ein Drittel der Menschen in diesem Alter. Wenn eine Person noch älter ist, zum Beispiel 85 Jahre, ist ihr Partner oder ihre Partnerin wahrscheinlich schon gestorben. Dadurch leben im Alter von 85 Jahren sogar viel mehr als die Hälfte (58%) der Deutschen allein.

    Es ist nicht normal in Deutschland, dass Senior*innen zu ihrer Familie oder zu anderen jüngeren Menschen ziehen, wenn ihr*r Partner*in gestorben ist. Das ist zum Beispiel in Ländern wie China anders, wo Mehrgenerationenwohnen mit der Familie geläufiger ist. Nur in 6% der Wohnungen, in denen Senior*innen leben, leben auch jüngere Menschen. Manche alten Menschen gehen in eine Pflegeeinrichtung, ein Altersheim oder eine Gemeinschaftsunterkunft. Aber nicht viele. Im Jahr 2020 lebten nur etwa 4% der über 65-Jährigen und nur 18% der über 85-Jährigen in einer Einrichtung.

    Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/09/PD21_N057_12411.html

  • 5 Wünsche für eine inklusive Pflege: In Würde altern, krank sein, gebären usw.!

    5 Wünsche für eine inklusive Pflege: In Würde altern, krank sein, gebären usw.!

    [us_image image=“28105″ align=“center“ style=“shadow-1″ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“][us_separator]

    In Würde gesundheitlich eingeschränkt sein und altern wollen wir alle. Bloß: Wie kann das angesichts der aktuellen Umstände gelingen? Niedrige Renten, teure Pflege, dazu noch Fachkräftemangel. Alt sein, krank sein, gebären – es ist auch nicht mehr das, was es nie war.

    Die Bereitstellung einer flächendeckenden, inklusiven Pflege gestaltet sich bereits heute als schwierig. Der Protest bleibt erstaunlich leise. Insbesondere Babyboomer, die diese Pflegekrise als erstes treffen würde, halten ihre Füße ziemlich still. Dabei sind die Prognosen düster: 500.000 Pflegekräfte fehlen bis 2030, manche Medien sprechen gar von 690.000.

    Ohne Pflegekräfte aus dem Ausland wäre die Pflegesituation noch katastrophaler. Seit Jahren steigt die Zahl der Pflegekräfte aus dem Ausland. Berichten zufolge handelt es sich bei mindestens jeder 6. Pflegekraft um eine Person mit Migrationshintergrund. So kann der Personalschlüssel vorerst aufgefangen werden. Zugleich kann das nicht die einzige Lösung sein, damit Menschen in Deutschland eine gute Pflege erhalten können.

    Damit sind ALLE Menschen gemeint, und wir sind sehr divers. Oft geht dieser Aspekt in der Diskussion unter. Eine gute Pflege bedeutet somit auch eine inklusive Pflege.

    Nur wenn Pflege genug Ressourcen hat, kann sie für Menschen zugänglich und würdevoll sein. Um das zu gewährleisten, wünschen wir uns fünf Dinge.

    Kultursensible Pflege

    Deutschland ist ein Einwanderungsland. Die Menschen, die hier leben, krank werden, altern, gebären, Pflege brauchen, kommen von überall her. Es gibt einige Studien, dass Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen Schmerz und Leid auf unterschiedliche Art und Weise (er)leben. Kulturelle Sensibilität ist daher ein Muss, um die Diversität in der Gesellschaft auch in der Pflege abzubilden.

    Interkulturelle Pflege

    Die Verständigung zwischen den Kulturen muss sich sowohl bei Pflege- und Arztpersonal, als auch bei den zu Pflegenden abbilden. In Würde zu altern, muss für alle Akteure einer Gesellschaft möglich sein. Entsprechende Ausbildungs-, Behandlungs- oder Weiterbildungsangebote und zum Teil Häuser existieren bereits. Das sollte ausgebaut und die Kompetenzen mehr in den Berufsalltag der Pfleger*innen integriert werden.

    Intersektionale Praxis in der Pflege

    Wir begrüßen Initiativen wie Queer Pflege, herkunftsspezifische Pflege wie Hero Berlin oder Pflegedienste für Personen mit intersektionaler Diskriminierungserfahrung. Allzu oft werden diese Bedürfnisse von privatrechtlichen Initiativen aufgefangen. Wir wünschen uns mehr davon in unseren öffentlichen Krankenhäusern, Einrichtungen und Pflegeheimen.

    Erschwingliche Pflege

    Pflege muss bezahlbar sein. Wie das geht, steht noch in den Sternen. Privatwirtschaftliche Lösungen können keine inklusiven und nachhaltigen Lösungen sein. Es braucht mehr Unterstützung durch die öffentliche Hand, so dass Pflege für so viele Menschen wie möglich erschwinglich werden kann.

    Mehr Respekt für Pflegende

    Pflege ist ein gesamtgesellschaftliches Unterfangen und braucht vielseitige Unterstützung. Politische Maßnahmen wie die Vereinfachung bürokratischer Prozesse, die Umstellung zur Generalistik oder die Einführung des Pflegefachassistenzeinführungsgesetz sind ein Teil. Ein weiterer Baustein ist die Anerkennung für den Pflegeberuf an sich, z.B. in Form von Vergütung, fairem Umgang und Respekt. Im Fall von ausländischen Pflegekräften beinhaltet das die Vereinfachung der Anerkennung deren ausländischer Ausbildungsabschlüsse. Hallo Bürokratie!

    Der wichtigste Aspekt muss von uns allen als Teil dieser Gesellschaft geleistet werden: Ein wertschätzender Umgang mit diesem Beruf. Noch einmal mehr gilt hier der Aufruf, dass die Bedingungen für Pfleger*innen weiter verbessert werden.

    Sofern wir und unser Umfeld gesund sind, erleben wir viel zu selten bewusst „die Pflege“ im Alltag. Dabei beeinflusst sie unser Leben mehr, als wir denken. Die Kollegin, die sich voll auf das neue Projekt mit Ihnen konzentrieren kann, weil ihre Partnerin gut im Krankenhaus versorgt wird. Die Mutter des besten Freundes Ihrer Tochter, die wohlbehalten durch ihre zweite Schwangerschaft begleitet wurde. Der Großvater Ihrer Cousine, der nur gebrochen Deutsch spricht und dem es im Pflegeheim gut geht.

    Die Potenziale inklusiver Pflege sind massiv. Auch wenn es sich nur um einen Baustein in der aktuellen Pflegedebatte handelt, ist es einer, der die breite Gesellschaft umfasst. Denn eine Person, die nicht der Norm entspricht, kennen wir alle. Auch dieser Mensch hat gute Pflege verdient. Lassen Sie uns das im Blick haben, so dass alle Menschen dieser Gesellschaft eine würdevolle Pflege in Anspruch nehmen können.

  • Integration konkret: 6 Tipps für das Onboarding

    Integration konkret: 6 Tipps für das Onboarding

    [us_image image=“28276″ align=“center“ size=“full“ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“][us_separator][us_iconbox img=“26588″ link=“%7B%22url%22%3A%22http%3A%2F%2Fkuniro.ai%2Fwp-content%2Fuploads%2F2024%2F10%2FCK4124_ges_OP_Onboarding.pdf%22%2C%22target%22%3A%22_blank%22%2C%22rel%22%3A%22nofollow%22%2C%22title%22%3A%22Digitales%20Lernen%20in%20der%20Pflege%3A%20Chancen%20und%20Potenziale%22%7D“ title=“Pflegekräfte aus dem Ausland: 6 Onboarding-Tricks und Tipps von Olivia Prauss“ size=“4rem“ iconpos=“left“ alignment=“left“]Für Pflegekräfte aus dem Ausland ist der strukturierte Start beim neuen Arbeitgeber ein zentraler Baustein für die Integration nach Deutschland. Lesen Sie hier unseren Fachartikel von Olivia Prauss in der CAREkonkret. Darin finden Sie nützliche Hinweise für die ersten Tage nach Ankunft ihres neuen Personals.

    Sprechen Sie uns gerne an für weitere Beratung zu diesem Thema. Wir freuen uns auf Sie![/us_iconbox]

  • YELLOWS Academy: GlobalCareSkills Program

    YELLOWS Academy: GlobalCareSkills Program

    [us_image image=“28083″ align=“center“ style=“shadow-1″ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“][us_separator]

    Wir freuen uns sehr, unser neues Promo-Video zur YELLOWS Academy vorzustellen!

    Das GlobalCareSkills Program der YELLOWS Academy unterstützt Arbeitgeber im Gesundheitswesen dabei, ausländische Pflegefachkräfte optimal auf den deutschen Arbeitsmarkt vorzubereiten. Der Kurs kann sowohl im Heimatland der Pflegekräfte als auch nach Ankunft in Deutschland absolviert werden. Unsere spezialisierten Programme bieten eine umfassende Qualifizierung und Weiterbildung, die stets an den neuesten Standards und Forschungen im Pflegebereich orientiert sind. So garantieren wir die Zukunftsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter*innen und Ihres Unternehmens.

    Wir bieten einen Blended Learning-Ansatz an, der E-Learnings mit regelmäßigen Live-Online-Sessions kombiniert. Der Live-Online Unterricht wird von erfahrenen Pflegefachkräften durchgeführt. In den Sessions erfolgt der Praxistransfer in Gruppen, und es werden relevante Fragestellungen diskutiert, um das Gelernte vertiefend zu reflektieren. Darüber hinaus werden Präsentationsskills und andere beruflich relevante Fähigkeiten, z.B. Selbstreflektion, in diesem Kontaktunterricht geübt. Dieses Modell ermöglicht es den Lernbegleitern ebenfalls, Themen aus dem E-Learning in den Einrichtungen aufzugreifen und praktisch umzusetzen. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis fördert eine effektive Anwendung des erworbenen Wissens, wodurch Arbeitgeber ihre Teams effizient fördern können.

    Sprechen Sie uns an für eine exklusive Demonstation unserer Lernplattform. Wir beraten Sie gerne!

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  • Wie Gesundheitsunternehmen ganzheitlich gegen den Pflegenotstand vorgehen

    Wie Gesundheitsunternehmen ganzheitlich gegen den Pflegenotstand vorgehen

    [us_image image=“28080″ align=“center“ style=“shadow-1″ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“][us_separator]

    Genauso wie der Pflegenotstand viele verschiedene Ursachen hat, müssen Gesundheitsunternehmen an vielen verschiedenen Stellen ansetzen, um ihm zu begegnen. Die Lösung lautet: Organisationsentwicklung. Und zwar nicht als Einjahresprojekt, sondern als kontinuierlicher Prozess. Sinnvoll auf die Zukunft ausgerichtete Maßnahmen, vielleicht beraten und begleitet von externen Expert*innen, setzen eine Aufwärtsspirale in Gang, die schon bald von ganz allein Fahrt aufnehmen wird.

    Es ist das Schreckensszenario aller Geschäftsführungen: Man setzt ein Modernisierungsprojekt auf, sagen wir, den Aufbau einer Recruitingabteilung, und ist zuversichtlich, die Pflegeeinrichtung oder das Krankenhaus damit nun für die Zukunft stabilisiert und gut ausgerichtet zu haben. Doch dann ergibt sich aus diesem Projekt ein Folgeprojekt nach dem anderen. Noch mehr Budget, noch mehr personelle Kapazitäten werden benötigt. Nachdem das Karriereportal modern und suchmaschinenoptimiert gestaltet wurde, fällt auf, dass die Corporate Website ebenfalls dringend einer Überarbeitung bedarf. Nachdem das Recruiting besser läuft, wird klar, dass es beim Onboarding noch Nachholbedarf gibt. Nachdem die behäbige Dienstplan-Software gegen eine innovative Dienstplan-App ausgetauscht wurde, stellt sich heraus, dass das Personalmanagementsystem damit nicht mehr kompatibel ist. Und so weiter.

    Um jetzt nicht zu verzagen, braucht es das richtige Mindset: Das ursprüngliche Modernisierungsprojekt war nicht das falsche und es ist auch nicht gescheitert. Es hat eine Entwicklung in Gang gesetzt, die völlig normal ist. Ein wichtiges Thema nach dem anderen schiebt sich nun auf die Agenda: die hohe Arbeitsbelastung, das fehlende Personal, die hohe Fluktuation, der massive Digitalisierungsschub, neue Gesetzesanforderungen. Doch darin liegt nicht das Problem, sondern die Lösung. Ist es nicht gerade zu großartig, dass sich die nächsten Zukunfts- und Organisationsentwicklungsschritte wie von selbst ergeben?

    Im Idealfall greifen die Projekte wie Zahnräder ineinander und beflügeln sich gegenseitig. Auch wenn es anfangs mühsam ist und die Erfolge eine Zeit brauchen, um sich zu entfalten: Je mehr Projekte und Maßnahmen an den Start gehen, desto mehr Fahrt nimmt die Zukunftsausrichtung des Gesundheitsunternehmens auf. Manchmal braucht es dazu externe Expert*innen wie uns von context YELLOWS, die den Überblick behalten und dafür sorgen, dass die Motivation nicht einschläft.

    Hier einmal ein konkretes Szenario, wie wir es schon mehrfach in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern begleitet haben. Den Ausgangspunkt bildet zum Beispiel die Herausforderung „Wissenstransfer“. Immer mehr Pflichtfortbildungen, immer mehr ausländische Pflegekräfte, die auf die Kenntnisprüfung vorbereitet werden müssen, zu wenig Personal, um die Mitarbeitenden dafür aus dem Stationsalltag herauszunehmen: eine eLearning-Plattform wird eingerichtet. Jede*r kann notwendige und/oder hilfreiche Kurse nun jederzeit online besuchen. Reisezeiten fallen weg, Kosten für Dozent*innen ebenso. Nachdem diese niedrigschwellig konzipierte Lösung auch bei digital anfangs weniger affinen Mitarbeitenden gut ankommt, sind sie schon viel offener für weitere anstehende Digitalisierungsprojekte im Bereich Dokumentation, die nun leichter von der Hand gehen. Für die Zielgruppe Pflegekräfte aus dem Ausland gibt es jetzt strukturierte, digital unterstützte Anwerbungs- und Integrationsprozesse, die den Erfolg der Bemühungen in dieser Richtung viel wahrscheinlicher machen.

    Um den Schwung aufrecht zu erhalten, veranstaltet das Unternehmen mit unserer Hilfe ein Barcamp – eine moderne Veranstaltungsform, die ganz viel Innovationskraft freisetzt und die Mitarbeitenden in die Zukunftsstrategie einbindet. Selbstwirksamkeit ist ein sehr guter Katalysator für Organisationsentwicklung. Über das Barcamp lässt sich im Karriereblog oder in den Social-Media-Kanälen des Unternehmens wunderbar berichten. Dadurch steigt die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber, worüber sich die Recruitingabteilung freut. Denn nun kann sie mit spannendem Content Personalmarketing betreiben. Ganz nebenbei hat das Event auch einen Teambuilding-Effekt, der die Fluktuation senkt. Für das nächste Trendthema, mit dem sich die Pflegeeinrichtung oder das Krankenhaus auseinandersetzen muss – sei es Künstliche Intelligenz oder das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz – gibt es nun schon eingeübte Formate und Werkzeuge, mit denen Lösungen erarbeitet werden können.

    Dies ist nur ein beispielhafter, ganzheitlicher Weg von vielen, den Gesundheitsunternehmen mit unserer Hilfe gegangen sind, um auch in Zeiten, in denen Stationen geschlossen werden müssen, Pflegekräfte ins Leasing abwandern und die Finanzierung wegbricht, die Vorwärtsorientierung nicht zu verlieren. Wie sieht Ihr Weg aus?

    Text: context YELLOWS / Maja Schäfer

  • Deutsch Lernen – unsere Pflegekräfte aus dem Ausland sind ganz vorne dabei!

    Deutsch Lernen – unsere Pflegekräfte aus dem Ausland sind ganz vorne dabei!

    [us_image image=“27988″ align=“center“ style=“shadow-1″ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“][us_separator]

    Deutsch lernen: Ich bin, du bist, er/sie/es ist. Pflegekräfte aus dem Ausland haben einiges vor, wenn sie sich auf das Abenteuer Deutschland einlassen.

    Eines ist klar: Sprachkenntnisse gehören zu DEN ausschlaggebenden Faktoren für gesellschaftliche Teilhabe und eine gute betriebliche Integration. Wir von context YELLOWS sind daher regelmäßig mit unseren Pflegekräften in Kontakt, denn: Deutsch in einer Sprachschule im Ausland zu lernen ist nur ein Teil, die Sprachkenntnisse im Alltag zu nutzen, die andere.

    Bereits vor Einreise unserer Pflegekräfte sind wir da: Wir bereiten sie mit unseren interkulturellen Trainings auf das Leben in Deutschland und einen möglichen „Kulturschock“ vor. Darüber hinaus stehen wir auch für Fragen, Sprachübungen und Prüfungsvorbereitungen zur Verfügung.

    Die regelmäßigen ZOOM-Treffen, wie hier mit unserer Gruppe Pflegekräfte aus Indonesien, sind ein wichtiges Hilfsmittel. So bauen wir gemeinsam die Angst vor dem Sprechen und der B2-Prüfung selbst ab. Immer wieder haben wir erlebt, dass Prüflinge sehr gut mit uns sprechen. In Stresssituationen aber, z.B. beim ersten Kennenlernen mit dem Arbeitgeber oder während einer Sprachprüfung, bringen sie dann kaum ein Wort heraus. Daher bauen wir in kleiner, intimer Runde Vertrauen auf – sowohl zu uns als auch in sich selbst und die eigenen Fähigkeiten.

    Während des regelmäßigen Austauschs vertiefen wir außerdem das Wissen über Deutschland: Saisonal und themenbezogen sprechen wir über Karneval, Osterfeiertage, Weihnachtsmärkte, die EM 2024. Auch eine Karaoke-Performance mit deutschen und indonesischen Liedern war schon dabei! Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es gilt nur eine Regel: Mit viel Freude Deutsch üben. Damit die Motivation erhalten bleibt. So können sie bestmöglich vorbereitet die weite Reise nach Europa antreten.

    Doch auch mit guter Vorbereitung mangelt es nicht an Herausforderungen. Oft bekommen wir von Pflegekräften aus dem Ausland die Rückmeldung, dass es sprachlich schwierig sei: Wegen des lokalen Dialekts oder wegen der (noch unbekannten) vielen Synonyme für ein Wort. Nehmen wir als Beispiel das Wort „putzen“ – und dann gibt es noch wischen, saubermachen, abwischen, säubern, spülen, schrubben, abklopfen, usw. Und auch Fachbegriffe wie „Dekubitusprophylaxe“ muss man erstmal aussprechen können. Dialekte und Akzente kommen dann obenauf.

    Es gibt zahlreiche Möglichkeiten. Für Muttersprachler*innen ist es leicht, die Nuancen als selbstverständlich zu betrachten. Bei ausländischen Pflegekräften lösen sie aufgrund des teils (noch) kleineren oder fehlenden Vokabulars große Fragezeichen aus.

    Das Hörverständnis im Arbeitsalltag ist also eine große Hürde, die es zu überwinden gilt. Integrationsbeauftrage oder Praxisanleiter*innen erinnern wir immer wieder daran zu Beginn langsam und deutlich mit den internationalen Pflegekräften zu sprechen. Das Anpassen der Sprechgeschwindigkeit, die nötige Geduld, um Dinge (auch mehrmals) zu erklären, die Orientierung an bereits gelerntem Vokabular, die Möglichkeit für Fragen – all das entlastet den Einstieg in das Arbeitsleben in Deutschland. Diese Dinge müssen als Muttersprachler*in immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden.

    Hier noch ein paar weitere Tipps zum Sprachenlernen:

    Perfekt für das Deutsch-Lernen sind Streaming-Formate auf Netflix, ARD, ZDF und Co. In einem relaxten Umfeld trainiert man damit sowohl Hörverständnis, Länderkunde, Leseverständnis und – beim Mitfiebern – vielleicht ein bisschen Sprechen. Spezialisierte Plattformen, wie z.B. Ein Tag Deutsch, bieten sogar auf Pflege ausgerichtete Tools und Spiele an. So können Pflegekräfte aus dem Ausland einen direkten Einblick in ihren zukünftigen Arbeitsalltag werfen. Quasi nebenbei üben sie auch ein bisschen Deutsch.

    Das Wichtigste ist und bleibt jedoch die sprachliche Integration im Berufs- und Alltagsleben in Deutschland. Weitere Deutschkurse, das Sprechen und Lernen in der Pflegepraxis, Sprachtandems u.v.m. sind daher unerlässlich. Auch Buddy-Systeme, in denen Pflegekräfte aus dem Ausland eine erfahrene Kolleg*in zur Seite gestellt wird, können das Ankommen erleichtern. So kann man nämlich nicht nur die sprachliche, sondern auch die soziale Integration der Arbeitsmigrant*innen fördern – und für das menschliche Miteinander am Arbeitsplatz sorgen, die eine gute Pflege braucht.

    Wir von context YELLOWS kooperieren mit Sprachschulen, um Pflegekräfte aus dem Ausland beim Erwerb der deutschen Sprache zu unterstützen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Eine enge Betreuung erleichtert die Eingewöhnung für Pflegekräfte aus dem Ausland. Je besser sie sich unterstützt fühlen, desto besser können sie sich auf den Spracherwerb und das Erlernen der neuen pflegerischen Routinen konzentrieren. So können sie (und auch Sie als Arbeitgeber) frisch und munter an die Arbeit starten. Los geht’s!

  • Feste feiern, wie sie liegen – 6 Nationalfeiertage und andere Feste

    Feste feiern, wie sie liegen – 6 Nationalfeiertage und andere Feste

    [us_image image=“28033″ align=“center“ style=“shadow-1″ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“]

    Feste feiern: Wer Pflegekräfte aus dem Ausland einstellt, sollte im Lauf eines Kalenderjahres auch die verschiedenen Feiertage beachten. Ein unterschätztes Tool, das multikulturelle Teams einander näher bringen kann. In unserem Artikel stellen wir 6 Feiertage vor. Darüber hinaus geben ein paar Tipps und Tricks, wie die Zusammenarbeit über das Fest hinaus gelingt.

    Jedes Land hat seine eigenen geschichtlichen Ereignisse, an die es mithilfe von Feiertagen erinnert. Ein Klassiker unter den Festen ist der Nationalfeiertag. In Deutschland feiern wir am 03.10.2024 den Tag der Deutschen Einheit und erinnern an die Wiedervereinigung. Was wird in den Herkunftsländern unserer Pflegekräfte aus dem Ausland an ihren Nationalfeiertagen gefeiert?

    Im Iran gedenkt man mit dem Nationalfeiertag am 11.02. den Sieg der Islamischen Revolution im Jahr 1979. Damit einher ging das Ende der Monarchie und die Gründung der Islamischen Republik Iran. Die bewegte Geschichte des Landes lässt sich u.a. hier nachlesen.

    In Tunesien wurde der Tag der Unabhängigkeit von Frankreich zum Nationalfeiertag erklärt. Nach 75 Jahren als französisches Protektorat erreichte die Nation am 20.03.1956 ihre Unabhängigkeit. Mehr Details zur Autonomie-Bewegung hat z.B. die Bundeszentrale für Politische Bildung bereitgestellt.

    Einen ähnlichen Hintergrund weist der Nationalfeiertag von Indonesien auf. Diese feiern am 17.08. ihre Unabhängigkeit. Nach Jahren der Besatzung durch u.a. das japanische und niederländische Königreich steht das Land seit 1945 auf eigenen Beinen. Vier Jahre militärischer Auseinandersetzung gingen dem zuvor. Einen interessanten Beitrag zum indonesischen Weg in die Autonomie gibt es hier.

    Vietnam hat ebenfalls seine Unabhängigkeit von der französischen Kolonialmacht am 02.09.1945 zum Feiertag erklärt. Die Auseinandersetzung war langwierig und schwierig. Gefeiert wird dieses Ereignis mit viel Freude und Stolz – mit Feuerwerken, Essen und Paraden.

    China feiert am 01.10. die Gründung der Volksrepublik im Jahr 1949. Nach Jahren des Bürgerkriegs gelang es der damaligen Führung, das Land in Frieden zu einen. Der Feiertag läutet heutzutage die sogenannte „Golden Week“ ein, eine nationale arbeitsfreie Woche. Im Inland wird diese tatkräftig zum Reisen genutzt.

    Nationalfeiertage zeigen uns die Verstrickungen unserer globalisierten Welt auf. Vieles davon bringen Pflegekräfte aus dem Ausland mit, wenn sie sich auf den Weg nach Deutschland begeben, z.B. über Fremdsprachenkenntnisse. Fragen Sie gerne vorab, welche Bedeutung Feiertage für die neuen Kolleg*innen haben.

    Für die Schichtplanung können Nationalfeiertage, ähnlich wie andere Festlichkeiten (z.B. Tết, Zuckerfest, Mondneujahr, Nouruz, Nyepi), Rücksichtnahme für die Pflegekräfte aus dem Ausland bedeuten. Fragen Sie hier vorab Wünsche ab. Besonders gilt das zu Arbeitsbeginn der Pflegekraft aus dem Ausland oder wenn die Urlaubsplanung ansteht.

    Darüber hinaus bietet sich hier auch eine gute Chance für wechselseitiges Lernen und Integration. Geben Sie also gerne Informationen zu deutschen Feiertagen und wie die Pfleger*innen aus dem Ausland daran teilnehmen können. Das gilt insbesondere für lokales Brauchtum, wie z.B. das Rutenfest in Ravensburg. Das fünftägige Fest findet im Sommer, in der Regel zum Ende des Schuljahres statt. Kennzeichnend für die Feierlichkeiten ist die Begleitung durch Trommlergruppen und die Einkleidung in historische Gewänder. Begleitet wird das Fest durch einen Festumzug, zahlreiche künstlerische Darbietungen, Rummel und private Feierlichkeiten. Obwohl die Namensherkunft nicht ganz geklärt ist, läutet das Rutenfest für Ravensburger einen Höhepunkt im sozialen Kalender ein.

    Überlegen Sie auch, wie und ob Feiertage vielleicht im Team integriert werden können. So wird der Arbeitsalltag für das Bestandspersonal reicher und die Pflegekräfte aus dem Ausland erleben ein Stück Willkommenskultur. Die Palette reicht von nationalen und religiösen bis hin zu weltlichen Feiertagen, die in verschiedenen Teilen der Welt unterschiedliche Bedeutungen haben, wie z.B. der Weltfrauentag oder Weltkindertag.

    Ein Hinweis oder eine Aufmerksamkeit zu Festtagen kann eine vereinende Geste sein. Das gibt nicht nur Orientierung, sondern auch Halt während der ersten Ankunftszeit im Rahmen der Anerkennungsphase. So kann das Feiern von Festen das Umsiedeln und Ankommen in ein neues Land und seine Kultur erleichtern.

    Wir von context YELLOWS lernen mit unseren Pflegekräften aus dem Ausland auch immer wieder etwas Neues. Dazu gehören nicht nur Fakten über ihre Heimatländer, wie eben Nationalfeiertage, sondern auch die dazugehörigen Erfahrungen. Feste feiern, wie sie kommen und manchmal braucht man eben etwas Einführung.

    Nun zu Ihnen: Welche Feste gestalten Ihren Arbeitsalltag mit nationalen und internationalen Kolleg*innen?

  • Deutschland für Pflegekräfte aus dem Ausland: Ein bürokratischer Hürdenlauf

    Deutschland für Pflegekräfte aus dem Ausland: Ein bürokratischer Hürdenlauf

    [us_image image=“27991″ align=“center“ style=“shadow-1″ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“]

    Für Pflegekräfte aus dem Ausland sind Behörden-Prozesse auf dem Weg nach und bei Ankunft in Deutschland eine gewaltige Aufgabe: Es gilt, in einer fremden Sprache rechtlich zu agieren. Klingt groß – und ist es auch.

    Zahlreiche Ressorts und Ämter müssen auf dem Weg eingeschaltet werden: Gesundheitsbehörden, Arbeitsagenturen, Ausländerbehörden im Inland, Deutsche Botschaften und Außenvertretungen, usw. Hinzu kommen die föderalen Strukturen der Bundesrepublik, die insbesondere in der Anerkennung von ausländischen Abschlüssen greifen.

    Viele Websites, wie z.B. Make It in Germany, haben sich entwickelt, um die Navigation zu erleichtern. Komplex bleibt es trotzdem. Arbeitgeber sollten sich das richtige Ausfüllen und Abgeben der Formulare und Unterlagen zu Herzen nehmen und ihre Pflegekräfte aus dem Ausland im Prozess unterstützen. Wie erwähnt, hat ein Behördenantrag auch rechtliche Konsequenzen. Das gilt nicht nur für die Pflegekräfte selbst, sondern auch für ihre Arbeitgeber. Das sollte man im Hinterkopf behalten.

    Als Personalvermittlungsagentur unterstützen wir von context YELLOWS unsere Pflegekräfte aus dem Ausland und Partner beim Navigieren der Bürokratie. Im Blick zu behalten sind dabei nicht nur die Aufenthaltserlaubnis, die Zulassung zum Arbeitsmarkt oder der Botschaftstermin. Nach Ankunft am neuen Wohnort geht es um Dinge wie die Anmeldung des neuen Wohnsitzes in Deutschland, die Eröffnung eines Bankkontos, das Ausfüllen von Versicherungsunterlagen und anderen offiziellen Dokumenten usw.

    Letzteres übernehmen inbesondere Integrationsbeauftragte als Aufgabe. Integrationsbeauftragte in Unternehmen spielen für bürokratische Prozesse eine wichtige Rolle, da sie – im Gegensatz zu uns Personalagenturen – direkt im Betrieb angesiedelt sind. Die Einblicke in interne Prozesse sind größer, die Wege kürzer, je nach Unternehmen auch das Gewicht in Behörden stärker. Die Investition in eine solche Personalie lohnt sich immer. Denn nur, wenn sich die Pflegekräfte gut begleitet und aufgehoben fühlen sowie eine Ansprechperson für ihre Anliegen haben, wird eine langfristige Perspektive attraktiv.

    Aus unserer Praxis wird klar, dass Unternehmen MIT kompetenten, interkulturell geschulten Integrationsbeauftragten eine weitaus höhere Zufriedenheit unter Pflegekräften aus dem Ausland verzeichnen als Unternehmen OHNE. Schaffen Sie also diese Stelle, auch wenn sie zunächst einmal kostet. Die damit verbundene Unterstützung, z.B. für Behördengänge, ist ein unterschätzter, wesentlicher Faktor, dass Pflegekräfte aus dem Ausland in Deutschland sich angekommen fühlen können.

    Aller Begleitung zum Trotz gibt es etwas, das leider keine Integrationsbegleitung und Unterstützung leisten kann, sondern nur die Politik: Behördenwege selbst zu verkürzen oder zu beschleunigen. Dazu gehören sowohl Bearbeitungszeiten, Behördengänge, Dokumentenvorgaben, sowie Dokumentationspflichten und -Regeln. Für Pfleger*innen bedeutet beispielsweise die Doppelt- und Dreifachdokumentation eine massive Zeit- und Arbeitsbelastung. Zu kurz kommt dabei oft das Miteinander in der Pflege.

    Maßnahmen wie geplante Steuererleichterungen sind lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein, um die Pflege als Beruf interessanter zu machen. Darüber hinaus können sie unnötigen Unmut schüren. Um die Pflege in Deutschland attraktiver zu machen, sind vielmehr Änderungen in Gesetzen, Richtlinien und politischen Prioritäten nötig. Schnellere Anerkennungsverfahren, schlankere Dokumentationswege und einfachere Behördengänge würden den bürokratischen Aufwand von Pflegenden massiv senken. So wären mehr Kapazitäten frei für die eigentliche Pflege.

    Der Vorstoß zum Entbürokratisierungsgesetzt ist ein erster Schritt, um Dokumentationspflichten für Pfleger*innen abzubauen. Darüber hinaus haben Bundesländer wie Baden-Württemberg oder Schleswig-Holstein interessante Neuerungen auf den Weg gebracht, um der Bürokratie beizukommen. Beschleunigte Antragsverfahren mit vereinfachten Aktenlagen verkürzen den Weg zur Anerkennung erheblich. Auch die Idee, das Berufsverbot mit Erlaubnisvorbehalt umzudrehen, findet Anklang, um Menschen aus EU-Drittländern in Arbeit zu bringen. Ein gewaltiges Potenzial liegt außerdem im Bereich Digitalisierung – wäre der Investitionsstau nicht so massiv. Welche Maßnahmen für die Pflege geeignet sein werden, wird sich erst im Lauf der Zeit zeigen. Das sensible Bürokratiegeflecht stellenweise aufzutrennen und in Richtung Agilität zu reformieren, daran jedoch führt kein Weg vorbei.

    context YELLOWS ist Ihr verlässlicher Partner, wenn es um das Steuern dieser Prozesse geht. Unsere YELLOWS Academy unterstützt durch Blended Learning und E-LEarning bei der Qualifizierung von Pflegekräften aus dem Ausland für ihren Einsatz in Deutschland. Mithilfe von Organisationsentwicklung beraten wir Gesundheitsunternehmen, wie sie digital und fit für die Zukunft werden können. Sprechen Sie uns an!

  • OECD-Studie zu Integration vergibt gute Noten für Deutschland

    OECD-Studie zu Integration vergibt gute Noten für Deutschland

    [us_separator][us_image image=“27995″ align=“center“ style=“shadow-1″ link=“%7B%22url%22%3A%22%22%7D“][us_separator]

    Anfang Juli 2024 veröffentlichte die OECD einen Bericht zur Integration von Migrant*innen auf dem Arbeitsmarkt. Deutschland schnitt hierbei gut ab: Im Jahr 2022 arbeiteten 70% der Zugewanderten. Trotz einiger Diskussionen über vorhandene Defizite im Bereich: Die Erwerbstätigkeitsquote lag über dem Durschnitt vieler EU-Länder!

    Dennoch bleibt viel Potenzial für die Integration von zugewanderten Menschen. Denn „(n)ahezu die Hälfte der eingewanderten Bevölkerung in Deutschland sind Frauen, eine (…) Gruppe, deren Potenzial oft nicht voll ausgeschöpft wird.“ (OECD-Report, S. 16). Erklärt wird das mit dem Zusammenfall von Geschlecht und (niedrigem) Bildungsabschluss. Generell gilt dabei der Hinweis, dass für Zugewanderte mit niedrigem Bildungsabschluss die Herausforderung groß ist. So macht ein Großteil der Zugewanderten, die (noch) nicht in den Arbeitsmarkt integriert sind, Geflüchtete mit niedrigem Bildungsabschluss aus.

    Im Report besonders betont wurden die Maßnahmen sprachlichen Integration. Das trifft auch auf Bemühungen für bestimmte Berufsgruppen zu, wie z.B. Pflegekräfte aus dem Ausland. „Deutsch für Pflege“ vom Goethe-Institut kann an dieser Stelle besonders hervorgehoben werden. Und wir sehen auch immer mehr neue auf Pflegekräfte zugeschnittene Deutschkurse. Wir können auch nur sagen: Weiter so!

    Doch Sprache ist nur ein Teil. Wie sieht es mit den Hürden in der Verwaltung aus? Wie wir auch immer wieder aus eigener Erfahrung sehen: Das Bildungs- und Verwaltungssystem sind (noch) nicht auf eine Migrationsgesellschaft zugeschnitten. Da sind die aufwendigen Behördenprozesse bei der Anwerbung von Pflegekräften aus dem Ausland in Anerkennung nur ein Teil.

    Auch das Selbstverständnis vieler Einzelner als Mitglied einer Migrationsgesellschaft bestätigt die OECD-Studie als noch nicht so weit – denn soziale Integration ist etwas, das von Beziehungsarbeit lebt. Und die lässt sich weder leicht messen noch während eines regulären 9-5 Jobs ein- und ausschalten.

    Der Bericht gibt ein gemischtes Bild ab – äußerst positiv in der Grundtendenz, mit der einen oder anderen Schwierigkeit in der praktischen Umsetzung. Trotzdem dürfen wir uns hierzulande über die positiven Entwicklungen freuen.

    Deutschland ist unter den OECD-Ländern das Land mit der höchsten Aufnahmequote von Zugewanderten. Insofern sind die Ergebnisse aus der Studie besonders günstig. Unterstrichen wird das, indem es bislang lediglich diesen einen gesonderten OECD-Länderbericht gibt – andere nach dem Modell Deutschland sollen folgen.

    Wir von context YELLOWS unterstützen diese Prozesse mit all unseren Kräften: Sprachförderung, soziale Integration, Förderung kultureller Kompetenzen, Willkommenskultur etablieren. Was die Studie feststellt, können wir bestätigen. Es geht um das Mind-Set, Menschen und Pflegekräfte aus dem Ausland hierzulande willkommen heißen zu WOLLEN. Nicht als Lückenfüller für vakante Schichtpläne, sondern als vollwertiger Teil unserer Gesellschaft.